ITF Taekwon-Do Friendship Cup

Hosted by:

Swiss-Korean Culture & Sport Association
admin@skcs.ch
076 303 52 45


Information:

Terms & Conditions / Teilnahmebedingungen

Freindship Cup - English

Friendship Cup Francais

Friendship Cup - Italiano


Registration deadline:

Thu Nov 05, 2026 23:59 CET about 2 hours ago


Entry fees:

First 2 categories: CHF25.50
Additional categories: CHF8.50 each

Thu May 21, 2026   –   Sat Aug 01, 2026 23:59 CEST

First 2 categories: CHF30
Additional categories: CHF10 each

Sat Aug 01, 2026   –   Wed Nov 04, 2026 23:59 CET

Share   Share   Share
 

General Information

ITF TAEKWON-DO FRIENDSHIP CUP 2026

INFORMATIONEN ZUM ANLASS

Datum: Samstag, 7. November 2026

Ort:
Turnhalle Seefeld
Schmittegass 100
8957 Spreitenbach AG
Schweiz

Organisation: Swiss-Korean Culture & Sport Association (SKCS)

Der Friendship Cup steht Mitgliedern aller ITF-Organisationen offen. Anfängerinnen und Anfänger sind ebenso willkommen wie erfahrene Wettkämpferinnen und Wettkämpfer. Es gibt Kategorien für Kinder ab vier Jahren, Jugendliche und Erwachsene.

Im Mittelpunkt stehen die Freude am Taekwon-Do, das Sammeln von Wettkampferfahrung, Fairplay und gegenseitiger Respekt. Für viele Teilnehmende wird dies der erste Wettkampf sein. Deshalb legen wir besonderen Wert auf eine freundschaftliche Atmosphäre, faire Entscheidungen und die Sicherheit aller Beteiligten.

DISZIPLINEN UND TEILNAHME

Es werden drei Disziplinen angeboten:

Tul (Formenlauf)

Kontrolliertes Leichtkontakt-Sparring

Spezialtechnik (gesprungener Seitwärtstritt und gesprungener Vorwärtstritt, je nach Kategorie)

Wir empfehlen die Teilnahme an zwei oder drei geeigneten Disziplinen. Auch die Teilnahme an nur einer Disziplin ist möglich.

Kinder unter sieben Jahren dürfen nicht am Sparring teilnehmen. Ein sechsjähriges Kind kann beispielsweise in Tul und Spezialtechnik starten.

Mitglieder ab sieben Jahren ermutigen wir, auch das kontrollierte Sparring auszuprobieren. Die Trainerinnen und Trainer bereiten die Teilnehmenden darauf vor und unterstützen sie am Wettkampftag.

Niemand muss einen Kampf fortsetzen, wenn er oder sie sich überfordert fühlt. Ein Rückzug ist jederzeit möglich und wird respektiert.

WARUM DIE TEILNAHME WICHTIG IST

Ein Wettkampf bietet die Möglichkeit, das im Training Gelernte anzuwenden, Selbstvertrauen aufzubauen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Wir erwarten, dass rund 70 % der Teilnehmenden erstmals an einem Wettkampf teilnehmen. Deshalb steht nicht allein das Gewinnen im Vordergrund, sondern vor allem das Lernen und die persönliche Entwicklung.

Die Teilnehmenden werden nach Möglichkeit in Gruppen mit ähnlichem Alter, Geschlecht, Gurtgrad und Körpergrösse beziehungsweise Gewicht eingeteilt. Die endgültige Gruppeneinteilung hängt von den Anmeldungen ab.

Wir sind keine Gegner im persönlichen Sinne, sondern Freunde mit einer gemeinsamen Leidenschaft für Taekwon-Do.

WETTKAMPFSYSTEM

Das Wettkampfsystem richtet sich nach der Anzahl der Teilnehmenden innerhalb einer Kategorie.

ZWEI Teilnehmende

Direktes Finale im einfachen Ausscheidungssystem.

Tul: ein frei gewählter und ein vorgegebener Tul.

Sparring: unter 13 Jahren zwei Runden à 60 Sekunden; ab 13 Jahren zwei Runden à 90 Sekunden.

DREI BIS VIER Teilnehmende

Jeder tritt gegen jeden an (Round Robin).

Unentschieden sind bei Tul und Sparring möglich.

Beim Tul erhalten beide Teilnehmenden bei einem Unentschieden je einen Punkt.

Sparring: eine Runde à 60 Sekunden.

Bei Punktegleichstand an der Spitze wird ein Entscheidungskampf durchgeführt.

FÜNF BIS SIEBEN Teilnehmende

Doppeltes Ausscheidungssystem (Double Elimination).

Sparring: eine Runde à 60 Sekunden.

Unentschieden sind nicht möglich.

Das Kihapp-System erstellt bei Bedarf automatisch ein zusätzliches Finale.

ACHT ODER MEHR Teilnehmende

Einfaches oder doppeltes Ausscheidungssystem, abhängig von Zeitplan, Personal und Sicherheit.

Bei einfacher Ausscheidung: Tul mit einem frei gewählten und einem vorgegebenen Tul; Sparring unter 13 Jahren zwei Runden à 60 Sekunden, ab 13 Jahren zwei Runden à 90 Sekunden.

Bei doppelter Ausscheidung: ein Tul pro Begegnung; Sparring eine Runde à 60 Sekunden.

Die Organisatoren behalten sich vor, Wettkampfregeln, Systeme, Kampfzeiten oder Abläufe aus zeitlichen oder sicherheitsrelevanten Gründen anzupassen. Änderungen werden vor ihrer Einführung mit den Coaches und Kampfrichtern besprochen und den betroffenen Personen mitgeteilt.

TAGESABLAUF

08:45 Uhr – Anmeldung und Check-in der Teilnehmenden

09:00 Uhr – Obligatorische Kampfrichterbesprechung unter Leitung von Master Sébastien Lesueur, VII Dan, unterstützt durch Peter Regan, VI Dan

09:20 Uhr – Begrüssung, Informationen, Übergabe der Teilnahmemedaillen und Gruppenfoto

Ca. 09:30–09:45 Uhr – Beginn der Wettkämpfe

Mittagspausen (gestaffelt):

Wettkampffläche 3: 12:00–13:00 Uhr

Wettkampffläche 2: 12:30–13:30 Uhr

Wettkampffläche 1: 13:00–14:00 Uhr

Ca. 16:00 Uhr – Voraussichtliches Ende der letzten Wettkämpfe

Alle Teilnehmenden müssen spätestens um 09:20 Uhr eingecheckt und wettkampfbereit sein.

Die Startzeiten einzelner Kategorien sind Schätzungen und können sich ändern. Bitte plant den ganzen Wettkampftag ein.

KIHAPP COMPETITION MANAGEMENT SYSTEM, BEREITSCHAFT UND AUSRÜSTUNG

Beim Check-in erhalten die Teilnehmenden einen Ausweis (ID-Badge) sowie ein A4-Blatt mit ihren Kategorien und einem QR-Code.

Über den QR-Code können Informationen zu Kategorien, Gegnern, voraussichtlichen Startzeiten und Wettkampfflächen abgerufen werden.

Da sich die Zeiten ändern können, müssen die Teilnehmenden in der Sporthalle bleiben, Durchsagen beachten und den Anweisungen der Coaches und Offiziellen folgen.

Die Teilnehmenden müssen einen sauberen Dobok mit dem korrekten Gürtel tragen.

Schutzausrüstung beim Sparring:

Alle Teilnehmenden ab sieben Jahren: Hand-, Fuss- und Kopfschutz sowie Zahnschutz.

Tiefschutz ist für sämtliche männlichen Teilnehmenden obligatorisch, unabhängig vom Alter.

Für weibliche Teilnehmende ist ein Tiefschutz freiwillig, wird aber empfohlen.

Brustschutz für weibliche Teilnehmende ist freiwillig, wird aber empfohlen.

Schienbeinschutz wird für alle empfohlen, ist jedoch nicht obligatorisch.

Leihschutzausrüstung steht für die Kämpfe zur Verfügung und muss unmittelbar danach zurückgegeben werden.

Zahnschutz ist persönlich, obligatorisch und darf nicht geteilt werden. Am Kiosk kann ein Zahnschutz für CHF 10 gekauft werden. Freiwillige Helfer unterstützen mit heissem Wasser bei der Anpassung. Der gekaufte Zahnschutz darf selbstverständlich behalten werden.

REGELN FÜR TUL (FORMENLAUF)

Farbgurte dürfen den Tul ihres aktuellen Kup-Grades oder einen Tul eines niedrigeren Kup-Grades zeigen. Ein 8. Kup kann beispielsweise Dan-Gun oder Chon-Ji vorführen.

Schwarzgurte zeigen einen frei gewählten Tul aus ihrem eigenen Dan-Grad sowie, sofern das Wettkampfsystem zwei Tul vorsieht, einen vorgegebenen Tul eines niedrigeren Grades.

Fünf Kampfrichter bewerten die Gesamtleistung, insbesondere:

Technische Genauigkeit und korrekte Bewegungen

Kraft und Geschwindigkeit

Gleichgewicht und Körperkontrolle

Rhythmus und Bewegungsfluss

Atmung und Gesamteindruck

Bei Kindern unter 13 Jahren bis einschliesslich Grüngurt werden kleinere Fehler oder Unsicherheiten mit angemessener Nachsicht beurteilt. Die Gesamtleistung steht im Vordergrund.

Unentschieden:

In Round-Robin-Kategorien ist ein Unentschieden erlaubt. Beide Teilnehmenden erhalten einen Punkt.

Im Ausscheidungssystem muss es einen Sieger geben. Bei einem Unentschieden wird ein weiterer Tul vorgeführt. Besteht danach weiterhin Gleichstand, gewinnt die Person mit dem niedrigeren Gurtgrad.

Beispiel: Bei einem erneuten Unentschieden zwischen einem 8. Kup und einem 6. Kup gewinnt der 8. Kup.

SPARRING – REGELN UND SICHERHEIT

Alle Kämpfe werden als fortlaufendes, kontrolliertes Leichtkontakt-Sparring durchgeführt.

Es geht um Technik, Geschwindigkeit, Präzision und Kontrolle – nicht um harte Treffer oder aggressives Kämpfen.

Punktevergabe:

1 Punkt für eine gültige Handtechnik

2 Punkte für eine gültige Fusstechnik zum Körper

3 Punkte für eine gültige Fusstechnik zum Kopf

Verwarnungen können ausgesprochen werden bei:

Verlassen der Kampffläche

Hinfallen

Vortäuschen einer Verletzung oder eines Treffers

Vermeiden des Kampfes

Richten der Schutzausrüstung ohne Erlaubnis

Stossen oder leichtem Festhalten

Unbeabsichtigten Angriffen auf verbotene Trefferzonen

Drei Verwarnungen führen zu einem Punktabzug.

Direkte Punktabzüge können ausgesprochen werden bei:

Übermässigem oder unkontrolliertem Kontakt

Angriff auf eine am Boden liegende Person

Absichtlichem Beinfegen

Festhalten oder Greifen, um sich einen Vorteil zu verschaffen

Absichtlichen Angriffen auf verbotene Trefferzonen

Unsportlichem Verhalten

Bei Kindern unter 13 Jahren führen angesammelte Punktabzüge nicht automatisch zur Disqualifikation.

Eine Disqualifikation aufgrund von drei direkten Punktabzügen ist nur in Kategorien möglich, in denen alle Teilnehmenden mindestens 13 Jahre alt sind und mindestens den Blaugurt tragen. Die Entscheidung erfolgt nach Rücksprache mit dem zuständigen leitenden Kampfrichter.

Schwerwiegendes oder absichtlich gefährliches Verhalten kann unabhängig von Alter und Gurtgrad zur sofortigen Unterbrechung oder Disqualifikation führen.

Bei Gleichstand in einem Ausscheidungskampf erfolgt eine zusätzliche Runde und, falls erforderlich, die Entscheidung durch Golden Point.

SPEZIALTECHNIK

Je nach Alters- und Leistungskategorie werden folgende Techniken durchgeführt:

Gesprungener Seitwärtstritt (Twio Nopi Yopcha Jirugi)

Gesprungener Vorwärtstritt (Twimyo Nopi Apcha Busigi)

Bei jüngeren Kindern wird der gesprungene Seitwärtstritt auf Höhe statt auf Distanz durchgeführt, um das Verletzungsrisiko zu reduzieren.

Vor Beginn jeder Kategorie erklären und demonstrieren die Kampfrichter die Technik und das Bewertungssystem.

Bewertung durch drei Kampfrichter:

3 Punkte: vollständige, erfolgreiche Auslenkung des Brettes

1 Punkt: teilweise Auslenkung des Brettes, bestätigt durch mindestens zwei der drei Kampfrichter

0 Punkte: blosse Berührung oder erfolgloser Versuch

Nur mit 3 Punkten darf die nächste Höhe erreicht werden.

Jede teilnehmende Person verfügt über einen automatischen Joker pro Technik, also einen für den Seitwärtstritt und einen für den Vorwärtstritt.

Wird beim ersten erfolglosen Versuch keine vollständige Auslenkung erreicht, wird der Joker automatisch für einen weiteren Versuch auf derselben Höhe eingesetzt.

Erreicht die Person beim Joker-Versuch 3 Punkte, darf sie zur nächsten Höhe weitergehen. Der Joker ist danach aufgebraucht. Ein weiterer erfolgloser Versuch bedeutet das Ausscheiden aus dieser Technik.

Sicherheit, kontrollierte Ausführung und eine sichere Landung haben stets Vorrang.

COACHES UND BETREUUNG

Pro teilnehmender Person ist ein akkreditierter Coach am Ring erlaubt. Treffen zwei Personen derselben Schule aufeinander, dürfen zwei Coaches anwesend sein.

Hat eine Schule nur einen Coach und treten zwei ihrer Mitglieder gleichzeitig auf derselben Wettkampffläche an, unterstützt ein SKCS-Coach oder Assistent eine der Personen.

Coaches achten darauf, dass ihre Teilnehmenden rechtzeitig am richtigen Ring erscheinen, korrekt gekleidet sind und die vorgeschriebene Schutzausrüstung tragen.

Ruhige taktische Anweisungen während des Kampfes sind erlaubt. Wir empfehlen jedoch, Hinweise möglichst vor dem Kampf, während der Pausen oder danach zu geben. Lautes Rufen oder Schreien ist nicht erlaubt.

Personen mit mehreren Funktionen

Es ist möglich, dass eine Person am Friendship Cup verschiedene Funktionen übernimmt, beispielsweise als Coach, Wettkämpfer oder Kampfrichter.

Beim Coaching darf eine Trainingsjacke über dem Dobok oder dem Kampfrichterhemd getragen werden. Diese praktische Ausnahme gilt für unseren Friendship Cup und wäre bei höherklassigen internationalen Wettkämpfen normalerweise nicht zulässig.

Für jede Tätigkeit muss der entsprechende Ausweis getragen werden.

FAIRPLAY UND VERHALTEN

Der Friendship Cup ist ein freundschaftlicher Wettkampf.

Alle Teilnehmenden, Coaches und Zuschauer werden gebeten, die Gegner, Kampfrichter und Entscheidungen zu respektieren.

Übermässiges Jubeln direkt vor einer unterlegenen Person ist zu vermeiden.

Wird eine Person verletzt, kehrt die andere Person zu ihrem Coach zurück und kniet mit dem Rücken zur verletzten Person, damit Kampfrichter und Sanitätsteam ungestört helfen können.

Nur akkreditierte Coaches dürfen sich innerhalb des abgesperrten Wettkampfbereichs aufhalten und eine Entscheidung unmittelbar beim zuständigen Hauptkampfrichter respektvoll hinterfragen.

Eltern und Zuschauer bleiben ausserhalb der abgesperrten Wettkampfflächen.

SANITÄT UND SICHERHEIT

Qualifizierte Pflegefachpersonen und Ersthelfende sind während des Wettkampfs anwesend.

Ein gut erkennbarer Sanitätsposten befindet sich in der Sporthalle. Mindestens eine zuständige Person ist dort anwesend; eine zweite ist innerhalb des Gebäudes telefonisch erreichbar.

Bei Verletzungen wird der Wettkampf unterbrochen. Falls notwendig, werden die Rettungsdienste alarmiert.

Die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten haben jederzeit Vorrang.

VERPFLEGUNG UND PARKPLÄTZE

Kostenlose Parkplätze stehen bei der Sporthalle zur Verfügung. Helferinnen und Helfer unterstützen bei der Parkplatzorganisation.

Am Kiosk werden Getränke, Snacks und verschiedene Speisen zu fairen Preisen angeboten.

Zusätzlich findet eine Tombola mit verschiedenen Preisen statt.

STARTGELD UND ANMELDUNG

CHF 30 für eine oder zwei Disziplinen

CHF 10 zusätzlich für jede weitere Disziplin

Anmeldeschluss: 1. November 2026, 24:00 Uhr.

Die reguläre Anmeldung erfolgt über Kihapp. Die Teilnahme wird nach erfolgter Zahlung bestätigt.

Anmeldelink:
https://www.kihapp.com/tournaments/25942-itf-taekwon-do-friendship-cup

KAMPFRICHTER UND OFFIZIELLE

Die Kampfrichterbesprechung beginnt um 09:00 Uhr und ist für alle eingesetzten Kampfrichter obligatorisch.

Kleidung der Kampfrichter:

Weisse Sportschuhe

Dunkelblaue Stoffhose (schwarz nur ausnahmsweise)

Weisses, langärmliges Hemd

Dunkelblaue Krawatte

Offizielle ITF-Krawatten werden den Kampfrichtern an der Besprechung überreicht.

Die drei Wettkampfflächen werden jeweils durch Kampfrichter, einen IT-Verantwortlichen und einen Ringmanager betreut.

UNSER GEMEINSAMES ZIEL

Wir möchten einen sicheren, fairen und gut organisierten Wettkampftag gestalten, an dem besonders unsere jüngeren und weniger erfahrenen Mitglieder wertvolle Erfahrungen sammeln können.

Gewinnen ist schön, aber Respekt, Freundschaft, Mut und persönliche Entwicklung sind wichtiger.

Wir sind eine Taekwon-Do-Familie.

Wir freuen uns auf einen schönen Friendship Cup 2026!

Peter Regan, VI Dan
Präsident, Swiss-Korean Culture & Sport Association (SKCS)
Spreitenbach, Schweiz

Sporthalle Seefeld